Susanne de Ponte
Ein Bild von einem Mann, gespielt von einer Frau. Die wechselvolle Geschichte der Hosenrolle auf dem Theater

Die Publikation mit umfangreichen Bildbeispielen umfasst die stoffgeschichtliche Entwicklung der Hosenrolle und ihrer Spielarten (falsche, echte und verkleidete Hosenrolle) seit der griech-ischen Antike bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Dargestellt werden chronologisch Hosenrollen in allen Gattungen von Musik-, Sprech- und Tanz- theater. Dies geschieht anhand der schildernden Einbettung unzähliger weiblicher Bühnenpersön-lichkeiten in die stofflichen Ausformungen und Spezialisierungen der Hosenrolle neben der Beschreibung gesellschaftspolitischer und dramaturgischer Bedeutungen des Rollenfachs.

Ausgehend vom reichen Bildbestand des Deutschen Theatermuseums wurden ergänzend aussagekräftige Bildmaterialien aus über 30 namhaften Theater-archiven in ganz Europa, darunter Bibliothèque National de France Paris, Theatre Museum im Victoria & Albert Museum London oder Staat-liches Theatermuseum in St. Petersburg, zusammengetragen.

Herausgegeben v. Deutschen Theatermuseum München
Verlag: et+k münchen (Edition Text und Kritik)
Die Stiftung leistet eine Kofinanzierung.

Vortrag und Buchpräsentation
Samstag, 30.11.2013, 19.00 Uhr
Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz, Millerzimmer

Christiane Schachtner
„Tag und Nacht reisefertig…“
Die Reiseskizzenbücher des Münchner Künstlers und Galeriedirektors Johann Georg von Dillis (1759 – 1841). Ästhetische und epistemische Prozesse des Zeichnens und Schreibens auf Reisen. Dissertation. Sankt Ottilien: EOS-VERLAG, 2014.
Die Stiftung leistet eine Kofinanzierung.